Therapeutische Seminare
Während meiner Seminare setzen sich die Teilnehmer intensiv mit einem vorgegebenen Thema auseinander. Diese Auseinandersetzung geschieht in der Gruppe, so dass die Prinzipien „Ich zeige mich“ und „Jeder lernt von jedem“ zum Tragen kommen. Hierbei unterliegen der Therapeut und die Teilnehmer der absoluten Schweigepflicht, sodass ein Raum des Vertrauens entsteht. Je nach Thema biete ich Tagesseminare oder 3-tägige Seminare an. Die Seminare behandeln elementare Aspekte, mit denen es sich während der eigenen persönlichen Entwicklung und Heilung auseinanderzusetzen gilt. Wir stellen uns Hindernissen, die der Heilung - dem sog. „Einssein (mit uns selbst)“ - im Wege stehen. Je tiefgreifender und je facettenreicher sich ein Mensch mit diesen Hindernissen beschäftigt und auseinandersetzt, desto besser und allumfassender ist sein Verständnis diesbezüglich. Dieses Verständnis schafft Potenzial für Veränderung, so dass sich ein Weg zur Besserung bzw. Heilung öffnen kann. Sei dies psychisch und/oder physisch.
Wie gehe ich während der Seminare therapeutisch vor?
Während der Seminare wende ich die Gesprächstherapie, die Therapieansätze der energetischen Heilarbeit, des Gruppenheilchannelings und der energetischen Aufstellungsarbeit sowie diverse Körper-, Gesprächs- und Reflexionsübungen an.
Begriffserläuterungen:
Was ist mit "energetischer Heilarbeit" bzw. "Gruppenheilchanneling" gemeint?
- Während der energetischen Heilarbeit bzw. während des Gruppenheilchannlings werden die Teilnehmer durch bewusste Arbeit mit der Atmung und durch die Steigerung des Körperbewusstseins mit Hilfe von Achtsamkeitsübungen in eine Tiefenentspannung geführt, die es ihnen ermöglicht, an Informationen aus ihrem Unterbewusstsein zu kommen. Ausgerichtet auf das Sitzungsthema dürfen sich Gefühle, Bilder, Erinnerungen, Blockaden und tief sitzende Traumata zeigen, woraufhin Heil- und Klärungsimpulse gesetzt werden.
Was habe ich unter "energetischer Aufstellungsarbeit" zu verstehen?
- Die energetische Aufstellungsarbeit fußt auf der klassischen Familienaufstellung nach Bert Hellinger. Hierbei werden im klassischen Sinne von einem Teilnehmer aus dem Kreis der Anwesenden sog. Stellvertreter für seine eigenen Familienmitglieder gewählt. Diese werden dann im Gruppenraum so angeordnet, wie es der subjektiven Wirklichkeit des Teilnehmers entspricht. Daraus resultiert die Möglichkeit, das vom Teilnehmer subjektiv erlebte Beziehungsgeflecht innerhalb seines (aufgestellten) Familiensystems wahrzunehmen und Verstrickungen zu erkennen. Systematische Aufstellungen bringen etwas „Verborgenes“ ans Licht, das sich jenseits von Manipulation und bewusstem Hintergrundwissen zeigen kann. Bei Aufstellungen ist immer wieder zu beobachten, dass Stellvertreter recht genaue Auskunft über Befindlichkeiten von vertretenen Personen oder Sachverhalte geben können. Diese Methode ist nicht auf Familienthemen beschränkt. Auch berufliche Beziehungskonstellationen und andere Dynamiken aus den verschiedensten Lebenskontexten können auf diese Weise „sichtbar“ gemacht werden. Auf Grund seiner universellen Einsatzmöglichkeit nenne ich diesen Therapieansatz bewusst „energetische Aufstellungsarbeit“. Diese ist über die Jahre zu einer wichtigen therapeutischen Säule meiner Gruppenangebote geworden, da mit ihr Komplexes sehr anschaulich und praktisch (nämlich durch "Erspüren, Erleben, Erfahren") vermittelt werden kann.
